Saturday, December 11, 2010

Hey readers (or maybe not) sorry for the lack of words in my last post but I don't have much to say lately. And I don't feel like writing stuff for the sake of it. But well, I'm working on my colors and I guess it's coming together slowly but I still have a ridiculously long way to go. I'm doing these because I have problems creating cohesive illustrations. Film stills are fine in a way that they actually are paintings of their own. Most key scenes of movies have very nice lighting conditions a nice foreground/midground/background relation and a fairly nice composition. They also help me handle different skin tones depending on the given atmosphere and lighting conditions.













4 Kommentare:

nadia said...

just yesterday me and a friend talked about the use of movies in drawing studies. they seem to have anything you want, you can study composition, lightning, faces and anatomy, colors and even motion. there are detail shots and environments. i decided in the quiet to use that opportunity more often, with the same reason as you, i absolutely need more control of setting lightning and colors. so i look at your practices with a lot of interest. i dont have the original in comparison, but the colors youve used work very well. it is definitely an inspiration and a goal for me to reach and it comes just at the right time!
thank you very much for posting (and writing your thoughts on it)

Saskia said...

Es gibt beim malen ein paar Tricks, die dir das gestalten von glaubhaften Farbgebungen einfacher machen sollten.

Generell kann ich dir nur empfehlen dich nicht nur auf das blosse studieren von Einzelbildern zu beschränken sondern dich auch mit den Ursprüngen und zu beschäftigen und der Logik dahinter auf den Grund zu gehen.

Wenn es zum Beispiel um die Darstellung von Farben geht, kannst du z.B. im Hinterkopf behalten das unser Auge die Farben nur mit Licht erkennen kann.

Simpel formuliert könnte das also heissen:
viel Licht = eher gesättigte Farben, weniger Licht = eher ungesättigte Farben

Wichtig ist das du den Sättigungston der Farben nicht mit den unterschiedlichen Helligkeitsabstufungen oder dem kalt/warm Kontrast verwechselst.

Das wird natürlich noch mal komplizierter wenn man in Betracht zieht das so ziemlich alle Gegenstände Licht in einer gewissen Art reflektieren . Wie reagiert das Material auf Licht, wo scheint Licht durch, wie sind sind Lichtverhältnisse im Raum, wann wird das fokussierte Objekt oder der Charakter direkt vom Licht angestrahlt, wann wird es indirekt beeinflusst usw.

Auch heisst Anatomie lernen nicht nur zu wissen wo welcher Knochen liegt, sondern zu verstehen wie der Körper funktioniert. Solche Dinge kannst du im Alltag an dir selbst und deinen Mitmenschen beobachten. Das ist daher wichtig, da wir oftmals nur unbewusst die Details an uns und anderen wahrnehmen, und selbst wenn wir nicht genau wissen wie alles funktioniert wissen wir sofort wenn etwas nicht stimmig ist.
Einfaches Beispiel: gerötete Augenränder u. glasige Augen signalisieren z.b. das eine Person geweint haben könnte, eine rote Nase = Erkältung, Schnupfen ), blasse Haut = Krankheit ect. Oder allein die umfangreichen Signale der Körperhaltung...


Animatoren sind z.B. absolut auf dieses Wissen angewiesen. Um abstrakte Figuren bzw. ein überzogenes und fiktives Universum stimmig erscheinen zu lassen ist es wichtig zu wissen was wir als stimmig wahrnehmen und wie weit man mit der Abstraktion gehen kann so das wir immer noch erkennen was gemeint ist.

Was mich wieder zu den Studien bringt, sie helfen sicherlich viel. Nachteil ist halt das sie bereits bearbeitet und geschönt sind sowie nur eine sehr limitierte Auswahl aus unterschiedlichen Gesichtern zeigen.

Ich denke du kannst noch mehr Nutzen daraus ziehen wenn du zusätzlich(!) auch im Alltag solche Dinge beobachtest und vor allem Zusammenhänge erkennst. Eine andere Möglichkeit ist deine Lieblingsillustrationen daraufhin zu analysieren warum sie dir gefallen bzw. was du daran bewunderst.

Bei den Kompositionen von Filmstills macht es Sinn sich die gesamte Szene anzusehen und herauszufinden warum man gerade diese Einstellung verwendet hat, welche Wirkung sie im Bezug auf die Szene , wie reagieren wir darauf. Die Komposition ohne Zusammenhang zu studieren bewirkt das wir vermutlich irgendwann ein Auge dafür haben wie etwas besonders "filmmäßig" aussieht, aber uns der Grundlagen nicht klar sind.

Bewusst durch den Alltag zu gehen und zu beobachten wird dir helfen dein Wissen zu verinnerlichen, denn darum geht es schlussendlich.

Um Wissen zu verinnerlichen und wirklich frei anwenden zu können musst du es verstehen.

Wenn man sich eine Fremdsprache aneignet, lernt man ja auch nicht einfach nur Vokabeln auswendig.

Es ist vielleicht tröstlich das wir das meiste im Grunde schon wissen ( schließlich Leben wir tagtäglich in der "Realität" ), es aber nicht zu Papier bringen können da wir vieles, wie bereits erwähnt, nur unbewusst wahrnehmen.

Also kurz gesagt:

Sei dir immer bewusst über das "wie" und das "Warum" ;)

Und Sorry wegen dem Roman :(

Saskia said...

Und nun zu den Bildern, also erstmal zu welchem Film gehört das erste Bild, das eine ziemlich schöne Einstellung. :)

Für technische Dinge scheinst du ein Händchen zu haben, das Hovercar sieht jedenfalls klasse aus und wirkt ( zumindest für meine Laienaugen ) gut recherchiert, sowohl von der Materialität als auch von Funktionalität .

Adrian Wilkins said...

Wow Saskia, vielen vielen dank für den input.. ich weiß garnicht was ic sagen soll, ich bin einfach nur verdammt dankbar ^:)